Linux-Server zentral verwalten – über SSH Open Source
LCM (Linux Centralized Management) behält alle Ihre Server im Blick und setzt Ihre Regeln durch – im Kern über nichts als SSH. Ein einziges Binary, alle Funktionen kostenlos; Enterprise fügt Hersteller-Support hinzu.
Was ist LCM?
LCM ist unser Werkzeug für die zentrale Verwaltung von Linux-Servern. Es verbindet sich per SSH mit Ihren Systemen – mit Host-Key-Bestätigung und einem Zero-Trust-Ansatz, bei dem jeder Server seinen eigenen Service-User und sein eigenes Schlüsselpaar bekommt. Auf den Servern selbst muss dafür nichts installiert werden.
Das ganze System steckt in einem einzigen Binary, das unter Linux, Windows und macOS läuft – ohne Cloud-Abhängigkeit und ohne externe Datenbank. Ihre Daten bleiben dort, wo sie hingehören: bei Ihnen.
Was LCM für Sie übernimmt
Status-Ampel & Monitoring
Pakete, Updates, Repositories und Hardware jedes Servers – verdichtet zu einer klaren Ampel. Dazu der Speicher-Verlauf mit Prognose: LCM rechnet hoch, wann die Festplatte knapp wird, bevor es passiert.
CVE-Scan & Deep Scan
Der zentral erfasste Paketbestand aller Server wird täglich gegen die Trivy-Schwachstellendatenbank geprüft – ohne Last auf den Zielsystemen. Der Deep Scan ergänzt Kernel-Prüfungen und ein Härtungs-Audit; jeder Lauf wird als datierter Bericht archiviert.
Docker im Griff
Container, Compose-Projekte und Images aller Server auf einen Blick. LCM erkennt über die Registry, ob hinter einem Image-Tag eine neuere Version steht, scannt Images auf Schwachstellen und aktualisiert Compose-Stacks auf Knopfdruck.
Sicherheit ohne Kompromisse
Verschlüsselung at rest (AES-256-GCM), Zwei-Faktor per TOTP, Firewall-Verwaltung für ufw, firewalld und nftables, Einbruchsabwehr mit fail2ban oder CrowdSec – und jede Aktion landet im Audit-Log mit manipulationssicherer Hash-Kette.
Automatisierung mit Regeln
Server zu Gruppen bündeln und Richtlinien hinterlegen: Updates, Skripte, Firewall-Regelwerke, Paket-Cache. LCM setzt sie bei jeder Verbindung automatisch durch und erkennt Abweichungen, bevor sie zum Problem werden.
SSH im Kern – Agent optional Beta
Standardmäßig spricht LCM reines SSH, ohne Installation auf den Zielsystemen – mit Host-Key-Bestätigung, eigenem Service-User und eigenem Schlüsselpaar je Server. Für Server hinter NAT oder ohne erreichbares SSH baut der LCM-Agent (Beta) die Verbindung von innen auf.
Weitere Funktionen
Backup & Restore
Passphrase-verschlüsselte Komplett-Backups mit Zeitplan – wiederherstellbar auch auf einer frischen Instanz.
Updates mit Pins & Holds
Überfällige Updates parkweit ausrollen – mit Paket-Pins und Versions-Holds für alles, was nicht angefasst werden darf.
Zentraler Paket-Cache
Mit apt-cacher-ng lädt Ihr Serverpark Updates nur einmal aus dem Internet – schneller, sparsamer, kontrollierter.
Alarme, die ankommen
Regeln für Festplatte, Speicherprognose, CVE-Funde und Heartbeat – per E-Mail oder Webhook, etwa direkt in Microsoft Teams.
Benutzer-Provisioning
Benutzer und SSH-Keys zentral pflegen – LCM verteilt die Zugänge automatisch auf Server und Gruppen.
Zeitzone & NTP
Zeitzone und Zeitserver zentral setzen – für chrony, systemd-timesyncd oder ntpd, mit Nachweis der Synchronisierung.
SSH-Härtung & Modus
Zertifikatsbasierter Login und auf Wunsch ein eingeschränkter Modus, der nur validierte Kommandos erlaubt.
MCP-Schnittstelle
LCM als Werkzeug für KI-Assistenten – Ihr Serverpark wird per natürlicher Sprache abfragbar.
Zweisprachig & Dark Mode
Die komplette Oberfläche auf Deutsch und Englisch, mit Farbschema, das Ihrem System folgt.
Läuft mit dem, was Sie einsetzen
Voll unterstützt
- Debian
- Ubuntu
- Proxmox VE
Beta
- Arch Linux
- Alpine
- Fedora
- Red Hat Enterprise Linux
- Rocky Linux
- AlmaLinux
- openSUSE
- Synology DSM
- MikroTik RouterOS
Proxmox ist streng genommen keine Distribution, gehört hier aber hin: LCM erkennt Proxmox VE, Backup Server und Mail Gateway automatisch und behandelt sie passend. Beta heißt bei uns: nutzbar, gekennzeichnet, ehrlich. Auch der LCM-Agent für Server hinter NAT trägt dieses Etikett – Reaktionszeit-Zusagen gelten für Beta-Funktionen nicht.
LCM in Zahlen
läuft unter Linux, Windows und macOS – ohne Installation, ohne Abhängigkeiten.
jeder Server bekommt einen eigenen Service-User und ein eigenes Schlüsselpaar.
vom Download bis zum ersten angebundenen Server – siehe Schnellstart in der Doku.
Alle Funktionen. Alle Server. Kostenlos.
Die Community-Edition ist der volle Funktionsumfang – ohne Server-Grenze und ohne Limit. Enterprise fügt Hersteller-Support hinzu, keine Funktionen.
Community
Der volle Funktionsumfang – für alle, für immer.
0 €unbegrenzte Server, alle Funktionen
- Keine Server-Grenze, kein Funktions-Limit
- Updates über das APT-Repository
- Community-Support & Dokumentation
- Beta-Funktionen inklusive (gekennzeichnet)
Basic
Planbarer Hersteller-Support für den produktiven Betrieb.
940,10 €im Jahr · 10 Server inklusive · inkl. MwSt.
+ 702,10 € im Jahr je weitere 10 Server
- Alles aus Community
- E-Mail-Support (8×5)
- Reaktionszeit: nächster Werktag
- 1 benannter Ansprechpartner
- LTS-Releasezweig & Air-Gap-Aktivierung
Standard
Schnelle Hilfe und aktiver Service für kritische Umgebungen.
3.510,50 €im Jahr · 25 Server inklusive · inkl. MwSt.
+ 1.059,10 € im Jahr je weitere 10 Server
- Alles aus Enterprise Basic
- Telefon- & E-Mail-Support (8×5)
- Reaktionszeit: 4 Stunden
- 3 benannte Ansprechpartner
- Onboarding-Session & jährlicher Betriebs-Review
- 24×7-Bereitschaft als Add-on
Abrechnung jährlich. Ab 500 Servern erstellen wir ein individuelles Angebot. Für frühe Kunden: 20 % Rabatt auf das erste Enterprise-Jahr und 24 Monate Preisgarantie. Reaktionszeit-Zusagen gelten nicht für Beta-Funktionen.
So sieht LCM aus
Ein Rundgang durch die Oberfläche – aufgenommen im mitgelieferten Demo-Modus mit simulierten Testdaten.
Das Demo-System wird täglich um 4 Uhr zurückgesetzt und ist im Funktionsumfang eingeschränkt – ausgehende Verbindungen und Änderungen an Zugängen sind gesperrt. Die Zugangsdaten stehen auf der Anmeldeseite.
Dokumentation & Projekt
Vom Überblick über Installation (Binary, .deb-Paket oder Docker) bis zum Schnellstart, der Ihren ersten Server in fünf Minuten anbindet – alles Weitere steht in der Dokumentation.